Glossar

Glossar für die Hotellerie

Die Sprache und die Begrifflichkeiten der Hotellerie und der Hotel-Finanzbuchhaltung sind vielseitig und werden zunehmend erklärungsbedürftig. Das Glossar erläutert Fachbegriffe aus dem Bereich Controlling und Buchhaltung und wird laufend ergänzt.

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Absolute NNN Lease

Bei einem Absolute NNN Lease muss der Mieter über die monatliche Miete hinaus auch für Dach & Fach aufkommen.

Actualization

Die Actualization stellt den Abgleich der tentativen Zahlen zu den effektiven Zahlen dar.

ADR (Average Daily Rate)

Die ADR ist die durchschnittlich erzielte netto Tagesrate aller Zimmer im Hotel. Sie ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Revenue Management.

Die ADR berechnet sich wie folgt:
Gesamtumsatz / Anzahl der verkauften Zimmer = ADR

Beispiel: Der Gesamtumsatz liegt an einem Tag bei EUR 8.500, es wurden 95 Zimmer verkauft.
EUR 8.500 / 95 Zimmer = EUR 89,47.

Die durchschnittliche netto Tagesrate (ADR) liegt bei EUR 89,47.

ADS (Alternative Distribution System)

Alternative Vertriebskanäle zu den GDS Systemen. Dies umfasst zum Beispiel Drittanbieter wie Online Reisebüros (OTAs), Reise-Suchportale, Fluggesellschaften etc. (booking.com, expedia, opodo etc).

AfA

Der Begriff AfA steht für “Absetzung für Abnutzung” und wird im Zusammenhang mit Abschreibungen genutzt. Abschreibungen bilden die Wertminderung von Gütern innerhalb eines Unternehmens ab.

AGOP (Adjusted Gross Operating Profit)

Das Adjusted Gross Operating Profit stellt das angepasste operative Ergebnis (Betriebsergebnis 1) nach Management- und Franchise-Fees dar.

Allotment

Als Allotment bezeichnet man ein Kontingent im Hotel.

ALOS (Average Length of Stay)

ALOS bezeichnet die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Gäste in einem Hotel.
Diese wird wie folgt berechnet:
Anzahl der Übernachtungen / Anzahl der Reservierungen= ALOS
Beispiel:
20 Übernachtungen / 5 Reservierungen= 4 Tage.

Amenities

Amenities sind kostenfreie Annehmlichkeiten für den Hotelgast, zum Beispiel Obst oder Toilettenartikel.

American Plan

Als American Plan wird in der Hotellerie die Vollpension bezeichnet.

Ancillary Fees

Ancillary Fees sind zusätzliche Gebühren, die im Hotel anfallen (zum Beispiel der Aufschlag beim Zimmerservice oder der Zutritt in die VIP Lounge).

ARAP

ARAP steht für die Aktive Rechnungsabgrenzung, ein Begriff aus der Finanzbuchhaltung.

ARR (Average Room Rate)

Die ARR ist die durchschnittlich erzielte netto Zimmerrate im Hotel (ohne Frühstück).
Diese berechnet sich wie folgt:
Logisumsatz / Summe belegter Zimmer = ARR

Beispiel: Der Logisumsatz liegt an einem Tag bei EUR 5.300, das Hotel ist mit 80 Zimmern belegt.
EUR 5.300 / 80 = EUR 66,25
Die erzielte netto Zimmerrate ARR beträgt EUR 66,25.

ASD (Availability, Sells & Denials Report)

Der Front Office Bericht ASD gibt Aufschluss über die freien, verkauften und stornierten Zimmer während eines vorher festgelegten Zeitraums.

Asset light

Der Begriff Asset light beschreibt gepachtete oder gemanagte Franchisebetriebe.

A&G (Administration & General)

Der Ausdruck A&G wird in der Hotellerie für die Verwaltung benutzt.

B2B

B2B steht für business to business. B2B beschreibt das Verhältnis eines Unternehmens zu einem anderen Unternehmen.

B2C

B2C steht für business to customer. B2C beschreibt das Verhältnis eines Unternehmens zu einem Kunden.

BAR (Best available rate)

Die BAR Rate ist die beste, öffentlich verfügbare Rate für den Gast. Dies bedeutet, dass sie an keine Restriktionen gebunden ist und jederzeit kostenlos storniert werden kann. Die BAR Rate gewährt jedem Gast somit höchste Flexibilität.

Bednight

Als bednight wird im Gegensatz zur roomnight (Zimmer) ein belegtes Bett dargestellt.

Benchmark

Vergleichen Sie Ihre Hotel Performance mit dem Markt oder mit Hotels der gleichen Kategorie. unitels consulting wertet ca. 100 Kennzahlen aus der Hotellerie aus. Die Kennzahlen werden mit anderen Hotels aus der gleichen Kategorie (nach DEHOGA Klassifizierung), Ausrichtung (Stadt-, Ferienhotel) und Größe (Anzahl der Betten und Zimmer) verglichen. Siehe auch Benchmarks.

BGF

BGF steht für die Brutto Grundfläche oder Brutto Geschoßfläche eines Gebäudes. Zur BGF zählen alle Flächen eines Gebäudes inklusive Keller, ohne Tiefgarage.

Bounce Rate

Die Bounce Rate (Absprungrate) gibt an, wie viele Besucher einer Website, die Website nach nur einem Seitenaufruf wieder verlassen haben.

BRG (Best Rate Guarantee)

Siehe BAR Rate. Mit der BRG Rate verspricht das Hotel dem Gast, die beste öffentlich verfügbare Rate nur über die hoteleigene Website buchen zu können.

BWA

BWA steht für die betriebswirtschaftliche Auswertung. Sie gibt Informationen über die aktuelle Kosten- und Erlössituation eines Unternehmens.

CAGR (Compound Annual Growth Rate)

CAGR steht für die durchschnittlich jährliche Wachstumsrate einer Kennzahl in einem vorher definiertem Zeitraum.
Beispiel: Im Jahr 2005 wurde ein Gewinn von EUR 700.000 erzielt (Anfangswert), 3 Jahre später, im Jahr 2008 (Endwert), wurde ein Gewinn von EUR 950.000 erzielt.
((Endwert/Anfangswert)^(1/Anzahl Jahre) – 1)100 = CAGR ((950.000/700.000)^(1/3)-1)100=10,72%

Cap

Begrenzung, Haftungsbeschränkung

CapEx (Capital Expenditures)

Capital Expenditures sind Investitionsausgaben in langfristige Anlagegüter, darunter fallen zum Beispiel IT-Systeme, Maschinen, Anlagen, Immobilien etc. Manche Franchisors fordern einmal im Jahr eine Aufstellung der Ausgaben an, um sicherzustellen, dass die Hotelbetriebe ordentlich instand gehalten werden.

Cap & Collar

Cap & Collar ist ein Begriff der im Zusammenhang mit Zinssätzen benutzt wird. Cap beschreibt hierbei die Obergrenze des Zinssatzes, der Collar definiert die Untergrenze.

Cap-Rate (Capitalization Rate)

Der Begriff Kapitalisierungsrate wird in Verbindung mit gewerblichen Immobilien eingesetzt. Er beschreibt das Verhältnis des Ertrags einer Immobilie zu seinem Wert. Diese wird wie folgt berechnet:
Jährlicher Ertrag (cashflow) / Wert der Immobilie (Marktpreis) = Cap-Rate in %.

Beispiel: Eine Immobilie ist aktuell EUR 5 Mio. wert, sie erwirtschaftet aber nur EUR 100.000 im Jahr.

EUR 100.000 / EUR 5.000.000 = 2%

Cash Recycling

In der Hotellerie steht der Begriff Cash Recycling für Hotels, die von Hotelketten gebaut werden und inkl. Franchise Vertrag veräußert werden.

City Ledger / Guest Ledger

Das City oder Guest Ledger ist ein Konto, in dem alle ausstehenden Forderungen an Unternehmen erfasst sind.

CLV

CLV steht für Customer Lifetime Value. Der CLV soll darstellen, wieviel ein Kunde durchschnittlich einem Unternehmen in seiner gesamten Kundenzeit wert ist.

Comms-Room

Comms bedeut Communications und ist der IT-Room eines Hotels. Im Comms-Room stehen alle IT-technischen Geräte, zum Beispiel die Telefonanlage oder der Server.

Controlling Tools

Um im Hotel stets die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen benötigen Sie Werkzeuge, die Ihnen die passenden Daten liefen. Zahlen, die zeitnah vom PMS und der Finanzbuchhaltung zur Verfügung gestellt werden und digital und intelligent aufbereitet wurden. Damit wird der Erfolg des Betriebes planbar, steuerbar und kontrollierbar.

Den Mandanten der unitels consulting stehen verschiedene Controlling Tools für maximalen Erfolg im Hotel zur Verfügung: Pick Up, Forecast, Daily, Budget und Benchmarks. Siehe auch Controlling.

CRO (Central Reservation Office)

Das Central Reservation Office ist bei Hotelketten die Reservierungszentrale.

CRS

CRS steht für Central Reservation System. Das CRS ist ein Vertriebssystem, durch das Hotels an das Globale Distributions System (sh. GDS) angeschlossen werden können, um so weltweit buchbar zu sein.

CRM

CRM steht für Customer Relationship Management. Es bezeichnet die zielstrebige Umsetzung einer Unternehmens Strategie auf den Kunden.

CSR

Corporate Social Responsibility

CSV

Creating Shared Value

Daily

Der Daily ist ein Tagesumsatzbericht und dient als wichtiges Instrument der täglichen Steuerung des Betriebs. Der Daily enthält die Umsatzzahlen auf Tages-, Monats- und Jahresbasis. Es werden die aktuellen Zahlen, die Budgetzahlen sowie die Zahlen aus dem Vorjahr nebeneinandergestellt. Dadurch ist es möglich, auf einen Blick festzustellen, ob sich die Performance verbessert oder verschlechtert hat und ob der budgetierte Zielwert erreicht wird. Eine Kontrolle und eventuelle Anpassung der Marketing- und Verkaufsaktivitäten werden so möglich. Siehe auch Daily.

DCF (Discounted Cash Flow)

Die Discounted Cash Flow Methode dient zur Ermittlung des Wertes eines Unternehmens oder einer Immobilie.

DDC (Digital Direct Control)

DDC steht zu deutsch für die Maß-, Steuer-, und Regeltechnik eines Hotelbetriebs (MSR). Der Begriff beschreibt die computerbasierte Steuerung der haustechnischen Anlagen.

DEHOGA

DEHOGA steht für den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. Siehe auch www.dehoga-bundesverband.de/.

Deposit

Erhaltene Anzahlungen auf Hotelaufenthalte in der Zukunft.

DOPPAR (Departmental Operating Profit Per Available Room)

Das DOPPAR ist das Abteilungsergebnis pro verfügbarem Zimmer.

DSR (Debt Service Ratio)

Der Debt Service Ratio (Debt Service Coverage Ratio) steht zu deutsch für den Schuldendienstdeckungsgrad und sagt aus, ob eine Firma seine derzeitigen Schulden bedienen kann.

EBIT (Earnings Before Interest & Taxes)

EBIT bezeichnet den Gewinn vor Zinsen und Steuern.

EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation & Amortization)

EBITDA bezeichnet den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.

EOP

Ertragskraft Orientiertes Pachtwertverfahren

ERFA Gruppe

Erfahrungsaustauschgruppe

Feasibility Study

Ziel ist es, Planungssicherheit für Investoren und Betreiber bei Hotelneubauten zu erreichen, inwiefern die Hotelimmobilie die angedachte Pacht erwirtschaften kann. Dabei wird die voraussichtliche Wirtschaftlichkeit des Hotels und Rentabilität der Investitionen untersucht. Machbarkeitsstudien können auch bei Bestandsobjekten durchgeführt werden, wenn neue Investitionen wie Aus- oder Umbauten oder Sanierungen getätigt werden müssen. Siehe auch Feasibility Study.

FF&E (Furniture, Fixture & Equipment)

Zu dem Begriff FF&E zählen alle Möbel-, Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände eines Hotels, die sowohl festinstalliert als auch lose sind. Generell fällt hierunter die Ausstattung, die für den ordnungsgemäßen Betrieb eines Hotels notwendig ist. Siehe im Gegensatz hierzu auch OS&E.
Das FF&E wird meistens vom Investor/Eigentümer eingeholt, während das OS&E vom Betreiber eingekauft wird.

Fifo

First in, first out. Fifo ist eine Methode, bei der Produkte, die als erstes angeschafft oder hergestellt wurden, auch als erstes wieder verbraucht oder genommen werden. Siehe im Vergleich Lifo.

Forecast

Der Forecast ist ein Steuerungsinstrument für das Management, um sich ändernde Marktsituationen und daraus entstehende Budget/- Ergebnisabweichungen schnellstmöglich zu erfassen und agieren zu können. Insofern ist die möglichst genaue und realistische Einschätzung essentiell. Der Forecast soll dem Betrieb (Direktion, Abteilungsleitern) ermöglichen, ein regelmäßiges Update über die unmittelbare geschäftliche Entwicklung des Betriebes zu geben. Dies nicht nur auf der Basis einer Umsatzschätzung sondern – unter Einbeziehung der betrieblichen Kosten – bis hin zum operativen Betriebsergebnis 1. Siehe auch Forecast.

Franchise

Bei dem Franchise Konzept wird zwischen Franchisor (Marken-/ Franchisegeber) und Franchisee (Marken-/ Franchisenehmer) unterschieden. Der Franchisor setzt die genauen Standards, nach denen ein Hotel unter seiner Marke betrieben werden soll. Der Franchisee bezahlt Gebühren, dass er die Marke nutzen darf und erhält im Gegenzug Marketing- und Salesleistungen. Beispiel Best Western Hotels & Resorts.

GDS (Global Distribution System)

Das Globale Distributions System in der Touristik ist ein weltweites Buchungssystem. Zu den bekanntesten System zählen Amadeus, Worldspan, Sabre und Galileo.

gezeichnetes Kapital

Als gezeichnetes Kapital wird in Deutschland das eingebrachte haftende Kapital bezeichnet, das bei GmbHs bei EUR 25.000 liegt, bei Aktiengesellschaften (AGs) bei EUR 50.000.

GEFA (Gross External Floor Area)

GEFA ist der englische Begriff für BGF (Brutto Geschossfläche / Brutto Grundfläche).

GOP (Gross Operating Profit)

GOP steht für das Brutto Betriebsergebnis (BII). Das GOP sollte über 20% des Umsatzes (netto) liegen, sodass die Pacht erbracht werden kann. Das GOP stellt damit eine wichtige Kennzahl für die Rentabilität des Hotels dar.

GOPPAR (Gross Operating Profit Per Available Room)

GOPPAR ist die Betriebsergebnis pro verfügbarem Zimmer.

HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points)

HACCP bedeutet “Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte”. Das HACCP Konzept ist die deutsche Lebensmittelhygiene Verordnung und wird im Umgang mit Lebensmitteln eingesetzt, um hygienische Risiken zu umgehen.

HOAI

HOAI steht für die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Die HOAI setzt die Vergütungen für Architekten etc. fest.

IATA

Die IATA ist die International Air Transport Association, mit ca. 290 Mitgliedern, der Dachverband der Fluggesellschaften.

IBFC (Income before fixed charges)

Income before fixed charges. Diese Kennziffer findet vor allem Anwendung bei betriebseigenen Immobilien.

KPI (Key Performance Indicator)

Der Key Performance Indicator beschreibt eine Kennzahl, um Leistungen innerhalb eines Unternehmens zu messen.

KST

KST steht für Kostenstellen, ein Begriff aus der Finanzbuchhaltung.

LHygV (LMHV)

Lebensmittelhygiene Verordnung

LRA (Last room availability)

Last Room Availability

LCR (Local company rate)

Local Company Rate

Lifo (Last in first out)

Last in, first out. Lifo ist eine Methode, bei der Produkte, die als letztes angeschafft oder hergestellt wurden, als erstes verbraucht oder entnommen werden. Siehe im Vergleich Fifo.

LOI (Letter of intent)

Letter of intent steht zu deutsch für eine Absichtserklärung.

LOS (Length of stay)

Length of stay steht zu deutsch für die Aufenthaltsdauer eines Gastes.

LTV (Loan to value)

Loan to value steht zu deutsch für den Beleihungsauslauf.

MICE

MICE steht für Meeting, Incentive, Convention, Event, der Veranstaltungsbereich.

MLOS (Minimum length of stay)

Der minimum length of stay ist die Mindestanzahl an Nächten, die Gäste während eines bestimmten Zeitraums in einem Hotel buchen müssen.

MOU (Memorandum of understanding)

Das Memorandum of understanding ist, ähnlich dem Letter of intent, eine Absichtserklärung.

Murphy

In der Hotellerie steht Murphy für das Klappbett.

MVL

MVL steht für Mahnvorschlags Liste, ein Begriff aus der Finanzbuchhaltung.

NOP (Net Operating Profit)

Das NOP steht für das Netto Betriebsergebnis, beschreibt also den Gewinn (oder Verlust) vor Steuern.

No show

Der Begriff No Show bezeichnet im Hotel Hotelgäste, die trotz einer verbindlichen Buchung nicht im Hotel angereist sind.

OCC (Occupancy)

In der Hotellerie steht OCC für die prozentuale Belegung eines Hotels (Zimmerbelegung).

OOO (Out of Order)

Der Begriff Out of Order wird für Hotelzimmer verwendet, die vorübergehend aus dem Verkauf genommen werden, zum Beispiel aufgrund von Renovierung.

OPL

Offene Posten Listen, ein täglicher Begriff aus der Buchhaltung.

OS&E (Operating Supplies & Equipment)

Das OS&E umfasst zumeist die losen Ausstattungsgegenstände im Hotel, wie zum Beispiel Geschirr und Bettwäsche. Das OS&E wird meist vom Betreiber eingekauft, während das FF&E vom Investor/Eigentümer eingeholt wird. OS&E wird manchmal auch mit SOE abgekürzt (small operating equipment).

OTB (On the Books)

Der Begriff On the Books bezeichnet Hotelreservierungen, die im System eingebucht sind.

P&L

Profit & Loss statement

Pax

Pax ist die Abkürzung für die Anzahl der Gäste / Personen.

Pick Up

Der Pickup gibt eine Übersicht über die zukünftige Buchungsentwicklung und sagt aus, wie viele Zimmernächte und daraus resultierend, wie viel Umsatz an einem bestimmten Tag bzw. in einem bestimmten Zeitraum für die Zukunft generiert wurden. Dies gilt im Umkehrschluss natürlich auch für eingegangene Stornierungen, weshalb der Pickup auch einen negativen Wert annehmen kann.

Neben dem RevPAR, der Auslastung und der ADR, ist der Pickup einer der relevantesten Indikatoren um eine nachhaltige Preisstrategie zu verfolgen. Die Kennzahl lässt sich ideal verwenden um Buchungsmuster und potenzielle Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Mit dem digitalen Pickup-Tool der unitels consulting sind Sie täglich aktuell über die Buchungsentwicklung Ihres Hotels informiert. Siehe auch Pick Up.

PMS (Property management system)

PMS steht für Property Management System. PMS Systeme sind computergestützte Hotelreservierungssysteme, z.B. Protel, Sihot, Fidelio.

PRAP

Passive Rechnungsabgrenzung, ein Begriff aus der Finanzbuchhaltung.

QR-Code

QR-Code bedeutet Quick Response Code (schnelle Antwort).

RAC (Rack Rate)

Die Rack Rate ist die offiziell veröffentlichte Rate eines Hotels, der sogenannte Listenpreis. Alle anderen Raten des Hotels werden von der Rack Rate abgeleitet.

REIT (Real estate investment trust)

Real Estate Investment Trust

RevPAR

Der RevPAR bedeutet Revenue per available room, also der Logiserlös pro verfügbarem Zimmer. Der RevPAR berechnet sich wie folgt:

Logisumsatz / verfügbare Zimmer = RevPAR

Der Logisumsatz liegt an einem Tag bei EUR 9.600, das Hotel hat 165 Zimmer.

EUR 9.600 / 165 Zimmer = EUR 58,2.

Der RevPAR liegt an diesem Tag bei EUR 58,2.

RevPOR (Revenue per occupied room)

Revenue per occupied room

RFP

Request for proposal

ROI

Der Begriff Return on investment beschreibt das Verhältnis des eingesetzten Kapitals zum Erfolg. Es wird zwischen zwei ROI unterschieden: ROI I und ROI II.
Berechnung:
(Betriebsergebnis vor Steuern / Umsatz) * (Umsatz / investiertes Kapital)
Das ROI II berechnet sich gleich, greift jedoch auf das “Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen” zu.

RST

Rückstellungen, Begriff aus der Finanzbuchhaltung

SuSa

SuSa steht für Summen- und Saldenliste, ein wichtiger Begriff aus der Finanzbuchhaltung.

SWOT

Die SWOT Analyse (Strength, Weakness, Opportunity, Threat) analysiert die inneren Stärken und Schwächen, sowie die äußeren Chancen und Risiken eines Unternehmens oder eines Bereichs.

TRevPAR (Total Revenue Per Available Room)

Das TRevPAR beschreibt den Gesamterlös pro verfügbarem Zimmer inklusive der Outlets Gastronomie, Fitness, Wellness etc.

USALI (Uniform System of Accounts for the Lodging Industry)

Das Uniform Systems of Accounts for the Lodging Industry ist ein standardisierter Kontenrahmen für das Hotel- und Gastgewerbe. Das hotelspezifische Berichtswesen USALI ermöglicht einen monatlichen, abteilungsbezogenen Soll-Ist-Vergleich und dient als Steuerungsinstrument für das Hotelmanagement. Die Bearbeitung erfolgt wöchentlich und damit zeitnah. Offene Posten Listen für Debitoren und Kreditoren sind damit stets aktuell. Siehe auch Buchhaltung.

USP

Das Unique Selling Point / Unique Selling Proposition ist das Alleinstellungsmerkmal eines Hotels und dient als Vertriebsargument. Das USP ist oftmals die besondere Lage eines Hotels.

WBE (Web Booking Engine)

Die Web Booking Engine ist das Online Buchungsportal eines Hotels für Hotelgäste.

YTD (Year-To-Date)

Das laufende Geschäftsjahr einschließlich dem heutigen Tag.

Yield Management

Das Yield Management ist in der Hotellerie ein Steuerungsinstrument, um zu einem bestimmten Zeitpunkt die bestmögliche Raten für ein Zimmer oder ein Angebot/Paket zu bestimmen und zu verkaufen, um dadurch die höchst mögliche Rendite zu erhalten. Yield Management steht für Ertragsmanagement.

ZBB

ZBB steht für Zero Base Budgeting. Im Vergleich zur traditionellen Budgeterstellung gilt für das Zero Base Budgeting, dass jede Kostenposition für jede neue Periode neu begründet werden muss. Jede Planungsperiode fängt somit bei Null an.

ZVL

ZVL steht für Zahlvorschlags Liste, ein Begriff aus der Finanzbuchhaltung.